Die Geschichte der Indianer-Mission

Die ersten Missionare in der Araukanie, dem neuen  Missionsgebiet der bayerischen Kapuzinerprovinz.


Einen neuen Anlauf, die Araukaner zu Christen zu machen, unternahm die chilenische Regierung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, nachdem sie in blutigen Kämpfen die Mapuche "befriedet" hatte. Sie schickte einen Gesandten nach Rom, der dort Kapuziner für die Missionierung der Indianer erbat.


1848 kamen elf italienische Patres, als zwölfter schloß sich ihnen ein Deutscher an, P. Thaddäus Schmalzl aus Bayern. Ein halbes Jahrhundert später, 1896, erhielt die bayerische Kapuzinerprovinz vom Ordensgeneral den Auftrag, die Indianermission in der Araukanie zu übernehmen, weil die italienischen Mitbrüder keinen Nachwuchs mehr hatten. Es war P.Viktrizius Weiß, der als Provinzial die ersten bayerischen Kapuziner in die Mission nach Chile entsandte.

 

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