Ein Dieburger Seliger Pater Anizet Koplin (1901 - 1903 in Dieburg)

Seliggesprochen mit vielen anderen Märtyern der Nazi-Verfolgung

Am 13. Juni 1999 sprach Papst Johannes Paul II. in Warschau 108 Frauen und Männer selig, die in den Konzentrationslagern des 2. Weltkrieges als Zeugen des christlichen Glaubens gestorben sind. Unter den neuen Seligen sind auch fünf Kapuziner.

Einer von ihnen ist der Kapuziner Pater Anicet Koplin(ski). Er wäre wohl unbekannt geblieben, wäre er nicht zur Ehre der Altäre gelangt. Wie bei den Heiligen Maximilian Kolbe und Edith Stein fällt aber gerade vom Ende seines Lebens her ein besonderes Licht in das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte. Sein Sterben im Konzentrationslager Auschwitz offenbart, wer er war und wofür er lebte.

Schon aufgrund seiner Herkunft berufen zum Mittler zwischen Menschen

Pater Anicet Adalbert Koplin(ski) ist am 30. Juli 1875 in Preußisch-Friedland in Westpommern geboren. In seiner Heimat und Familie begegnen sich zwei Kulturen, die deutsche und die slawische, und zwei Konfessionen, die lutheranische und die katholische. Sein Vater war polnischer Abstammung und katholisch, die Mutter war deutschstämmig und Mitglied der lutheranischen Kirche.

Er besuchte die Volks- und Mittelschule seiner Geburtsstadt. Mit 18 Jahren trat er am 23. November 1893 in Sigolsheim (Elsass) in den Kapuzinerorden ein und erhielt den Ordensnamen Anicet.

Nach Abschluss der philosophisch-theologischen Studien wurde er am 15. August 1900 in Krefeld vom holländischen Missionsbischof Emmanuel van den Bosch zum Priester geweiht. Er wirkte dann in verschiedenen Klöstern der Rheinisch-Westfälischen Provinz. Seine erste Station war Dieburg.

In Dieburg beginnt sein selbstloses Wirken für die Menschen

Am Ende des Jahres 1901 kam er nach Dieburg. Leider fehlen die Chronikunterlagen aus jenen Jahren, so dass wir nicht allzu viel erfahren über seine Tätigkeit innerhalb und außerhalb des Klosters. Im Catalogus (Zusammenstellung der Niederlassungen und Mitglieder der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz) der Jahre 1901 und 1902 erscheint Pater Anicet jeweils als letzter der fünf namentlich angeführten Priester ohne näheren Hinweis auf seine Aufgaben.

Insgesamt lebten in jenen Jahren zehn Kapuziner in Dieburg: Fünf Priester und fünf Laienbrüder. Im Jahre 1902 war das Kloster Dieburg in den Rang eines "Konvents" erhoben worden; zuvor wurde es unter den "Hospizen" aufgeführt.

Die Hauptarbeit der Kapuziner in Dieburg bestand damals in der Feier der vielen Messen und Andachten an Sonn- und Feiertagen, sowie an den Werktagen und Festen in der Klosterkirche selbst. Hinzu kam das oft stundenlange Beichthören, vor allem vor den großen Festtagen des Kirchenjahres, vor Weihnachten und Ostern, sowie vor dem Portiunkula-Fest und vor Allerheiligen/Allerseelen.

Im Kloster Dieburg herrschte damals eine große Lebensstrenge und Einfachheit. Doch Pater Anicet war das einfache Leben von seiner Heimat her gewohnt. Er hatte vom Schöpfer auch eine robuste Gesundheit mitbekommen. So war es nichts Außergewöhnliches, wenn Pater Anicet auch zu kalter Winterszeit barfuss durch die Straßen Dieburgs ging, über die Schultern den kurzen Kapuzinermantel. Für ihn bedeutete das strenge Klosterleben kein Problem.

Das Kloster Dieburg besitzt leider keine Gegenstände und keine Schriftstücke, die an seinen Aufenthalt in Dieburg erinnern. Wir wissen auch nicht, in welchem Zimmer, welcher "Zelle", er gewohnt hat. Das noch vorhandene Predigtbuch des Klosters gibt uns jedoch etwas nähere Auskunft über seine Predigttätigkeit. Öfters wird er erwähnt als Prediger in der Wallfahrtskirche zu Dieburg.

Als jüngster Pater wurde er aber auch gerne in die weiter entfernten Gemeinden geschickt. Bis zum Sommer 1903 ist er vor allen als "Aushilfspater" in den Gemeinden Eppertshausen, Erbach, Groß-Zimmern, Habitzheim, Hering, Klein-Krotzenburg, Klein-Zimmern, Langwerthen, Lampertheim, Lengfeld, Mosbach, Münster, Nieder Roden, Pföltersheim, Urberach, Zellhausen zu finden. Im Predigtbuch des Klosters sind auch die Themen der Predigten, die er in den genannten Orten gehalten hat, angegeben. Pater Anicet predigte gerne und wurde auch gerne gehört.

Seelsorger unter den polnischen Arbeitern des Ruhrgebietes

Sein Aufenthalt in Dieburg war nur von kurzer Dauer. Weitere Stationen seines Wirkens waren die Klöster Werne (1904 - 1911), Clemenswerth (1911 - 1912), Oberhausern-Sterkrade (1912 – 1913) und Krefeld (1913 -1918).

Er hatte in seiner preußischen Heimat etwas Polnisch gelernt, das er Laufe der Jahre durch Selbststudium verbesserte. Von den genannten Klöstern aus wirkte er als Seelsorger unter den polnischen Arbeitern des ganzen Ruhrgebietes. Seine Herkunft aus einer Arbeiterfamilie kam ihm dabei zugute. Er verstand die Bergleute und sie verstanden ihn. Die Sorge um die polnischen Arbeiter minderte nicht seine Liebe zum deutschen Vaterland. Er schätzte die deutsche Kultur und verfasste zu Beginn des Ersten Weltkrieges selbst patriotische Gedichte, die auf uns heute eher peinlich wirken.

Die Sternstunde seines Lebens schlug, als 1918 die Ordensoberen an ihn die Bitte richteten, in Polen mitzuhelfen bei der Reorganisation des kirchlichen Lebens und des Kapuzinerordens in Warschau. Nach über hundert Jahren der Fremdherrschaft unter den Zaren von Russland sollte Polen als freies, unabhängiges Land neu erstehen.

"Vater der Armen" von Warschau

Die letzten Gründe für den Ortswechsel von Deutschland nach Polen sind jedoch nicht ganz klar. War für ihn die polnische Abstammung ausschlaggebend, oder war er nur nach Warschau gegangen, um die polnische Sprache noch besser zu lernen, um so wirksamer seine Aufgabe unter den polnischen Arbeitern im Ruhrgebiet erfüllen zu können? Das Jahr 1918 wurde auf jeden Fall entscheidend für das weitere Leben und Wirken unseres Pater Anicet. Er blieb von da an für immer in Polen.

Mit Eifer ging er an die neue Aufgabe. Die meiste Zeit widmete er den Armen, Arbeitslosen und Notleidenden. Für sie setzte er all seine Kräfte und Fähigkeiten ein. Vor allem im Stadtviertel Annapol, auf dem rechten Ufer der Weichsel gelegen, ist er von nun an täglich zu sehen. Hier hatten die Kapuziner eine Armenküche eingerichtet, die täglich bis zu 8000 Essen austeilen konnte.

Pater Anicet sorgte als Almosensammler für die notwendigen Lebensmittel und weitgehend auch für die nötigen Gelder. Er hatte ein spezielles System für das Almosensammeln entwickelt: Es gelang ihm, eine beachtliche Zahl von Wohltätern zu finden, die ihm regelmäßig jede Woche oder jeden Monat eine feste Summe für die Armen gaben. Außer dem Geld sammelte er Lebensmittel, die er in großen Taschen durch die Straßen von Warschau schleppte: Mehl, Grieß, Fett, Zucker, Wurst, Brot ...

Er suchte bei seinen Betteltouren die normal begüterten und auch die wohlhabenden Leute der Stadt auf. Er klopfte auch an die Türen der sogenannten "großen Welt". Vielen Arbeitslosen konnte er Arbeit vermitteln. Wer in Not war, konnte mit seiner Hilfe rechnen. Bisweilen war er die Zielscheibe von Verspottungen und Demütigungen. Doch für seine Armen ertrug er all dies mit großer Ruhe, zum Staunen seiner näheren Umgebung.

Dichtkunst im Dienste der christlichen Nächstenliebe

Pater Anicet war dichterisch begabt und ein Meister der lateinischen Sprache. Er verfasste viele Gedichte in Latein, die er zu Ehren hochgestellter Persönlichkeiten vortrug. Er wurde immer populärer in Warschau. Es gab keine Feierlichkeit von größerer Bedeutung, zu der der Kapuziner in der rauen Kutte und mit den Sandalen an den Füßen nicht eingeladen worden wäre. Bei solchen Gelegenheiten trug er die lateinischen Gedichte vor und bat zugleich um eine Gabe für seine Armen. Bisweilen füllte er auch die Taschen seines Ordensgewandes oder Mantels mit den Resten des Festbüfetts und brachte sie den Bedürftigen.

Die Straßenbahnschaffner und Taxifahrer kannten ihn bestens. Nicht selten hielten sie ihre Fahrzeuge an, um den bekannten Bettelbruder einsteigen zu lassen. Von ihm ging ein Geist innerer Freude aus. Die Menschen hatten großes Vertrauen zu ihm, weil sie seine Güte und Solidarität mit den einfachen und armen Menschen spürten. Pater Anicet verleiblichte eine Menschlichkeit, die für Arm und Reich, Hoch und Niedrig anziehend wirkte und die Herzen der Menschen für Gott öffnete. Die Beinamen, die ihm die Bevölkerung gab "Vater der Armen" und der "Bettler von Warschau" lassen die soziale Dimension seines Wirkens erkennen und offenbaren zugleich auch die von der christlichen Nächstenliebe geprägte Persönlichkeit.

Ein charismatischer Beichtvater und Begleiter von Sterbenden

War Pater Anicet nicht für die Armen unterwegs, dann saß er im Beichtstuhl in der Kirche der Kapuziner in Warschau. Täglich hörte er mehrere Stunden Beichte. Er tat dies noch weitaus lieber als predigen. Im Beichtstuhl gab er kurze, treffsichere Weisungen; den Priestern in lateinischer Sprache.

Vor seinem Beichtstuhl standen der Offizier neben dem Bauern, die elegante Dame neben der ärmlich gekleideten Witwe. Der Kapuziner behandelte sie alle gleich. Zu seinen Beichtkindern zählten auch die Apostolischen Nuntien Achille Ratti (der spätere Papst Pius XI.), Lorenzo Lauri, Francesco Marmaggi und Filippo Cortesi, sowie die Bischöfe von Warschau, unter anderem Kardinal Alexander Kakowski. Als Buße empfahl er meistens ein Almosen für die Armen. So durfte Kardinal Kakowski zur Winterzeit einmal einen Karren Kohlen stiften. Erfuhr Pater Anicet, dass jemand im Sterben lag, so begab er sich zu ihm, um zu trösten und womöglich die Sakramente zu spenden. Er wurde an das Bett vieler Sterbender gerufen, auch zu solchen, die bis zuletzt noch den Empfang der Beichte verweigerten. Es gelang ihm, viele zur Umkehr und zur Versöhnung mit Gott zu führen.

Die Not des 2. Weltkrieges

Auch beim Ausbruch des 2. Weltkrieges im September 1939 blieb Pater Anicet in Warschau. Mit Schmerz sah er die zwei ihm zutiefst verbundenen Völker in Krieg verwickelt: Das deutsche Volk, in dessen Geist und Kultur er aufgewachsen war, und das polnische Volk, für das er sich entschieden hatte. Er war Deutscher, er verbarg das nicht; auch dann nicht, als die Politik des Führers Adolf Hitler immer größeres Unheil über die Nachbarvölker brachte. Er durchschaute den antichristlichen Geist und das Dämonische der nationalsozialistischen Ideen.

Da er von Jugend an den Glauben und die Herzlichkeit der Polen erfahren hatte, stellte er sich immer mehr auf ihre Seite. Um das Jahr 1930 legte er die deutsche Staatsbürgerschaft ab, nahm die polnische an und nannte sich nunmehr "Koplinski".

Nach der Kapitulation von Warschau blieb Pater Anicet zunächst im Kloster Warschau. Doch bald sah man ihn in doppeltem Einsatz. Trotz aller äußeren Schwierigkeiten war er rastlos unterwegs, um den Armen und Notleidenden Hilfe zu bringen. Ihre Zahl war ins Unglaubliche gewachsen. Im Frühjahr 1940 berichteten die Zeitungen des Warschauer Widerstandes, dass neunzig Prozent der Bevölkerung ohne Arbeit sei und vor Hunger sterbe. Pater Anicet half, so gut er konnte. Bei den deutschen Behörden forderte er die nötigen Scheine für Lebensmittel, Kleider, Schuhe und Arzneien an. Er kümmerte sich auch um evangelische Christen und um Juden, die am meisten von allen unter der deutschen Besatzung zu leiden hatten. Hierbei war ihm die Kenntnis der deutschen Muttersprache von großem Nutzen.

Sein Märtyrertod im Konzentrationslager Auschwitz


Der Gestapo waren die Kapuziner, namentlich Pater Anicet schon lange ein Dorn im Auge. Im Juni 1940 wurde er und der Guardian des Klosters, Pater Innozenz Hanski, von der Gestapo vorgeladen und verhört. Es ist denkbar, dass eine Berufung auf seine deutsche Herkunft und eine Rückkehr nach Deutschland Pater Anicet hätte retten können. Doch ein solches Ansinnen widersprach der Geradheit und Grundeinstellung von Pater Anicet. Auf die Frage der Gestapo, ob im Kloster die geheime Presse (Flugblätter) des polnischen Widerstandes gelesen würde, gab er offen die Wahrheit zu: "Ja, von vier Mitbrüdern". Gleichzeitig aber sagte er den Männern der Gestapo ins Gesicht: "Nach dem was Hitler in Polen begangen hat, schäme ich mich, ein Deutscher zu sein!".

In der Nacht vom 26. auf den 27. Juli 1941 wurde das Kapuzinerkloster von der Gestapo umstellt. Nach einer mehrstündigen Hausdurchsuchung wurden alle 22 Kapuziner verhaftet, unter ihnen auch Pater Anicet. Zunächst wurden sie in das Gefängnis Pawiak eingesperrt. Neue Verhöre und Misshandlungen folgten. Sie wurden kahlgeschoren und mussten das Ordensgewand ablegen. Die Wachleute verspotteten, schikanierten und quälten sie mit der sogenannten " Gymnastik".

Am 3./4. September 1941 wurde Pater Anicet zusammen mit den anderen in einem Viehwaggon in das KZ Auschwitz abtransportiert. Dort erhielt er die gestreifte Lagerkleidung und die KZ-Nummer 30.376. Er galt nicht mehr als Mensch, sondern war von nun an nur noch eine Nummer unter Tausenden von Mitgefangenen.

Als 66-jähriger kam Pater Anicet in den Block der Invaliden, der neben dem Block der Todeskandidaten lag. Was in den nächsten fünf Wochen an Misshandlungen und Beschimpfungen auf ihn einstürmte, wissen wir nicht genau. Pater Archange1us, Provinzial und Leidensgenosse von Pater Anicet berichtet: "Anicet wurde beim Aussteigen aus dem Zug misshandelt, beim Marsch zum Lager geschlagen, weil er mit den anderen nicht Schritt halten konnte. Außerdem hatte ihn ein SS-Hund gebissen. Bei der Abzählung wurde Pater Anicet mit anderen Älteren und Arbeitsunfähigen von den übrigen getrennt und neben dem Todesblock untergebracht. Man hat ihn auch gebrannt. Er hat in den letzten Tagen viel geschwiegen und gebetet. Er blieb immer ruhig und still!"

Die Unterbringung im Block der Invaliden war gleichbedeutend mit einem Todesurteil. In jenem Block wurde niemand ärztlich behandelt. Im Gegenteil, mit der mörderischen "Gymnastik" wurde der Tod beschleunigt. Unter solchen Umständen starben täglich über hundert Menschen.

Pater Anicet starb wahrscheinlich am 16. Oktober 1941. Welches die letzte Todesursache war, ist heute nicht mehr genau feststellbar: War es direkte Ermordung oder haben die unmenschlichen Lebensbedingungen zum Tode geführt, wir wissen es nicht. Eine Quelle spricht vom Tod in der Gaskammer; eine andere Quelle berichtet: die Helfershelfer der SS warfen ihn mit anderen Häftlingen bei lebendigem Leibe einfach in eine Grube und streuten ungelöschten Kalk über sie. Ein qualvolles Sterben, denn der Kalk löst eine starke Ätzwirkung aus, die dem Verbrennen bei lebendigem Leibe gleichkommt.

Tatsache ist jedoch: Eineinhalb Monate lebte er im KZ. Er, der arm gelebt und sich für die Armen und Verfolgten aufgerieben hatte, starb hier in äußerster Armut für seine Glaubensüberzeugung und in Solidarität mit seinen polnischen Brüdern.

Über die Abgründe von Hass und Elend hatte seine erfinderische Liebe Brücken von Mensch zu Mensch gebaut. Im Gebet verbunden mit dem leidenden Herrn ging er in das Dunkel des Todes, getragen von der Hoffnung, dass auch sein Sterben mithelfe zur Versöhnung zwischen Deutschen und Polen, Juden und Christen, Katholiken und Protestanten, Armen und Reichen, Häftlingen und Henkern.
 
Quelle:
Autor P. Viktrizius Veith in Jahrbuch 2006 des Heimatverein Dieburg e.V.
Dieburg - Erbe und Gegenwrt
ISBN 3-00-017891-0

Literatur
T. KACZMAREK - F. PELOSO, Luci nelle tenebre. I 108 martiri della Chiesa in Polonia: 1939 -1945, Varsavia 1999.
L. LEHMANN OFMCap, Anicet Koplin, ein bisher unbekannter Kapuziner, ein neuer Seliger. Ein Lebensbild, verfasst von L. Lehmann, in Mitteilungen der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz, Sondernummer 1/1999, Seite 9 -11.
E. MOSSMAIER OFMCap, Brückenbauer zwischen Ost und West. Im Geiste von Pater Anicet Koplin. Stein am Rhein 1987.
V. VEITH OFMCap, Anicet Koplinski (1875 - 1941), Kapuziner – Priester - Martyrer, in Mitteilungen der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz, Sondernummer 1/1999, S. 1 - 3.
W. J. WYSOCKI OFMCap, O. Anicet z Frydladu, kapucy, 1875 - 1941. Studium biograficzne. Niepokalanow 1992.

 

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