Diözese Graz-Seckau - Mariä Himmelfahrt
Nach einigen Schwierigkeiten konnte am 14. April 1654 Matthias Singer, der Propst vom Stift Vorau, den Grundstein legen. Neben zahlreichen Wohltätern war es vor allem Wolfgang Rudolf Graf von Saurau, Herr von Neuberg, der sich tatkräftig für den Bau des Klosters und der Kirche einsetzte. Die Weihe der Kirche zu Ehren Mariä Himmelfahrt erfolgte am 4. Juli 1658 durch den Fürstbischof von Seckau, Johann Markus Graf von Altringen.
Da die Kirche den Zustrom des gläubigen Volkes bald nicht mehr fassen konnte, musste sie in der Folgezeit bedeutend vergrößert werden. Von Kaiser Josef II. wäre das Kloster beinahe aufgehoben worden.
1940 mussten die Kapuziner Hartberg verlassen, das ganze Objekt wurde enteignet; aus dem Klostergebäude wurde ein Altersheim gemacht und die Kirche als Militärdepot verwendet.
Nach Kriegsende konnten die Kapuziner zwar zurückkehren, aber der größte Teil des Hauses blieb bis 1955 Bezirksaltersheim. Von November 1956 bis November 1967 war in einem Teil des Klosters eine Haushaltungsschule (Filiale von Schloss St. Martin bei Graz) untergebracht.
Außenrenovierung von Kirche und Kloster 1977 und 1979, Innenrenovierung der Kirche 1978
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